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Gesprächsabend mit
Herrn Yitzchak Zieman
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"Wider das Vergessen"
Meilensteine eines jüdischen Lebens im Europa des
20. Jahrhunderts und daraus gezogene Lehren
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am 12. November 2001
im Schuldorf Bergstraße
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Yitzchack Zieman sprach auf Einladung des Polen-Teams im Schuldorf Bergstraße über sein Leben, das 1920 in Lettland begann.
Aufgewachsen in einer jüdisch orthodoxen Familie war er von früh an begeistertes Mitglied eines zionistisch-sozialistisch jüdischen Jugendvereins. Ab 1941 kämpfte er nach der Zwangsrekrutierung in der Roten Armee und wurde 1942 in die Kohlegruben nach Sibirien zwangsverschickt, wo Hunger und Schlafmangel die ständigen Begleiter waren.
Betroffen lauschten die Anwesenden dem rüstigen 81jährigen, der nach dem Krieg über einen Umweg nach Deutschland kam, von 1948 bis 1956 auf Anraten von Martin Buber in München studierte und nach der Heirat 1957 nach Amerika auswanderte.
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Ab 1962 arbeitete Y.Z. mit Ruth Cohn als Psychotherapeut. Seit 1972 besuchte er jährlich Deutschland und hielt ungezählte workshops, vor allem über TZI (Themenzentrierte Interaktion).
Seit 1998 schreibt Y.Z. überwiegend über die Verarbeitung des 3. Reichs mit Hilfe von TZI.
Den Anwesenden riet er in die Zukunft zu blicken, Demokratieerziehung zu leisten und den Holocaust zentral unter der Fragestellung zu bearbeiten, wie konnte es soweit kommen, wie sollte Pädagogik verstanden werden in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Vorurteilen.
An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion der Besucher mit Y.Z. an. Dabei ging es vor allem um die Ereignisse des 11. September und ihre Weiterungen aus der Sicht eines in New York lebenden Juden, der mit dem TZI-Verfahren die gewaltfreie Lösung von Konflikten propagiert. |
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eine veranstaltung des schuldorfs bergstraße
und des gew-kreisverbands darmstadt-Land -
das "polen-team" |